/fileadmin/images/adsum-logo.png

Mentoring und Moderation

 

Mit Projekten soll es schneller, besser, weiter gehen. Das gelingt, wenn wir Projektmanagement so einsetzen, dass der organisatorische und strukturelle Rahmen stimmt.

Dazu sollten nicht nur Methoden und Arbeitsabläufe, sondern auch die Einstellungen der Beteiligten zueinander passen. Auch das sehe ich als einen Teil meiner Aufgabe – und es macht mir Freude, auch hier mitgestalten zu können und zu sehen, wie sich ein Unternehmen mit all seinen Zugehörigen Schritt für Schritt in Richtung Optimierung bewegt.

Managementberatungen und -systeme legen ihren Fokus primär auf messbare Faktoren wie Strukturen, Prozesse, Kennzahlen und mehr. Wichtig ist dabei auch immer, die „Schnittstellen“, d.h. die Verknüpfungen zwischen Prozessen, Abteilungen, Firmenebenen und -niederlassungen aus der „Vogelperspektive“, d.h. zentral zu betrachten.

Was aber – wenn auch nicht gleichermaßen messbar – immens viele Kapazitäten rauben kann ist alles, was sich in den zwischenmenschlichen Beziehungen innerhalb eines jeden Unternehmens abspielt. Immer wieder stellen sich Fragen wie „Wer passt zu wem“, „Wer sieht über den Tellerrand hinaus und versteht Notwendigkeiten, um den Kollegen und Kolleginnen aus anderen Bereichen mit-denkend zuzuarbeiten“ usw.

Wo greifen also Prozesse nicht nur auf dem Papier ineinander, sondern wie werden die Schnittstellen  personell ausgefüllt und gelebt und wie ist jede/r Einzelne innerhalb des Unternehmens platziert?

Kaum etwas bremst die Effizienz eines Unternehmens mehr als Missstimmung in der Belegschaft, Motivationsverlust von Einzelnen oder schlicht eine un-stimmige Chemie zwischen zwei nahe miteinander arbeitenden Kollegen. 

Unvollständige oder unverständliche Informationen können in der Belegschaft schnell für einen stimmungs- und motivationsverschlechternden „Flurfunk“ sorgen.

Daher ist es wichtig, in einem Unternehmen Strukturen so zu schaffen, dass jede/r Einzelne im für ihn/ sie möglichen Rahmen optimal platziert ist, sich einbringen kann und informiert wird. Der Informationsfluss sowie Abwägungen zu richtiger Platzierung und Einflussnahme der Mitarbeiter (bspw. über ein KVP*-Dokument) sollte so aufgebaut sein, dass einerseits niemand außer Acht gelassen wird, andererseits eine strukturierte und damit Zeit-sparende Informationskultur geschaffen wird.

Die Belegschaft ist das Potential eines jeden Unternehmens und auch die größte Gruppe, die den Leumund ihres Arbeitgeberunternehmens maßgeblich beeinflusst. 

Es gibt demnach keine Kennzahl für bspw. Zeitersparnis durch „Vermeidung von…“ ( bspw. von  Missstimmungen oder gar Mitarbeiterfluktuation) – ebenso wenig für das Wohl derer, die einen Großteil ihrer Wachzeit für das Unternehmen da sind und sich im Idealfall mit dem Unternehmen identifizieren.
* KVP = Kontinuierlicher Verbesserungsprozess